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German Stories Deutsche Geschichten

Started by msg86, January 26, 2010, 10:06:39 AM

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achilleus

1. Durchs wilde Hinterland

Wenige Kilometer außerhalb von Venedig, es ist ein feuchter, kühler Tag. Im Hintergrund die Lagune, und dahinter die alten Gemäuer der Stadt. Es ist das verlassene Hinterland auf dem Weg nach Triest, keine Straßen, bloß schmale Wege, die sich durch die flache Landschaft schlängeln, Morast links und rechts. Streunende Hunde links und rechts, angeschwemmtes Holz und fauliger Geruch. Es ist das Gebiet, in dem die Roma leben. Man fürchtet sie in der Stadt, erzählt sich schaurige Geschichten, und meidet diesen Flecken wie der Teufel das Weihwasser. Dabei sind sie ein lebensfrohes und stolzes Volk. Furchtlos tagsüber, temperamentvoll nachts.

Am frühen Morgen rast eine Kutsche durch dieses Schwemmland, am Hinterhof zu Venedig. Es ist eine schwarze Kutsche, klein in den Ausmaßen, aber mit großen, sportlichen Rädern. Zwei Rappen ziehen den Wagen, im Eiltempo. Auf der Kutsche sitzt eine Frau mit schwarzem Cape, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Es ist Natalia Falcone, auf ihrem Weg zum Haus der Innungen. Präzise: es ist der geheime Treffpunkt der Unternehmer, der Platz an dem die Zünfte zusammenkommen, wenn sie abseits der Geschäftigkeit der Stadt wichtige Entscheidungen treffen.   

Die Contessa ist früh dran, und trotzdem macht sie Tempo. Sie schwingt die Peitsche, auf das die Rappen noch schneller galoppieren. Der Umhang weht wild im Fahrtwind, und die wilden Tiere weichen geschreckt zurück. An der linken Seite der Kutsche eine Gruppe von Zigeunern. Die Contessa blickt hinüber zu ihnen. Man wirft sich wortlos Blicke zu, ruhig, verständnisvoll, so als würde man sich ewig kennen. Als Kind war sie oft hier draußen. Sie ist von zu Hause fortgelaufen, dorthin, wo sie das Abenteuer vermutete. Niemand konnte ahnen, dass sie sich hier mit den Roma Kindern traf, mit ihnen kämpfte, tanzte und lachte. Während sich andere Stadtkinder von den Eltern verwöhnen ließen, kämpfte hier um Anerkennung, um Respekt. Oft kam sie tagelang nicht nach Hause, um dann plötzlich mit Narben und Wunden übersäht ins Haus zu fallen. Die Wahrheit erzählte sie nie, es war ihr kleines Geheimnis. Hier draußen fühlt sie sich wohl. Hier draußen fühlt sie sich verstanden, Hier draußen fühlt sie sich ... frei.
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achilleus

2. Das Wiedersehen

Der Palast der Zünfte ist pompös. Viel pompöser als man es in diesem verlassenen Winkel vermuten würde. Ein weißes Gemäuer, mehrere Stock hoch, mit einem riesigen Eingangsportal. Die Treppen sind breit, und laufen nach oben hin zu. Weiße Treppen, über die die Frau im schwarzen Umhang eilt. Die schwarze Kutsche davor geparkt, bewacht von einem Stallburschen. Der Eingang ist so groß, dass die Contessa darin zu verschwinden droht, als sie hindurchschreitet. Drinnen, im weiten und endlosen Flur warten zwei Geschäftsleute, und alte Freunde des Vaters. Franco, der Doge von Barillo, und Guiseppe, der Doge von Boion.

Franco: Was für eine Freude euch wiederzusehen, verehrte Frau Tochter meines Freundes
Natalia: und was für eine Freude für mich.
Guiseppe: Ma Ma Madam. Wie schön i i ihr heute wieder ausssssss ...

Der Doge von Boion kennt den Dogen von Falcone seit seiner Kindheit, sie waren stets gute Freunde. Er ist ein einflussreicher Mann, stolz und von traditionellem Bewusstsein ... besonders was die Frauen betrifft. Seit Jahren stellt er nun schon der Tochter des Dogen von Falcone nach. Wie es sich in seiner Welt geziemt, hat er stets versucht sie mit Geld und männlichem Gehabe zu beeindrucken. Immer wieder lud er sie in das Ristorante Grande Canale, das teuerste und edelste Lokal der Stadt. Er ließ die teuersten Gerichte, und die besten Weine auftragen. Dabei erzählte er unentwegt von seinen Heldentaten. Zu spät erkannte er, dass die Contessa eine einflussreiche Frau in dem Lokal war. Sie arbeitete schon als junges Mädchen in der Küche, später bediente sie, und dabei setzte sie auch oft unangenehme Gäste an die frische Luft. Das brachte ihr den Wohlwollen der Eigentümer. So arbeitete sie sich hoch zur Geschäftsführung, nun ist sie Teilhaberin des Lokales. So wie von vielen anderen Geschäften der Stadt. Man kennt sie schlechthin nur als verwöhnte Tochter ihres alten Herren, dabei zieht sie die Fäden an vielen Enden der Stadt: Mode, Schmuck, Gastronomie ... bis hin zum Glücksspiel. Der werte Guiseppe erkannte es zu spät: Nach einem Disput im Ristorante ließ SIE IHN vor die Tür setzen. Sie musste nicht mal laut werden, schnippte einfach mit den Fingern. Was war das peinlich für ihn, den Mann von Welt, von einer jungen Frau gedemütigt ... jener noch dazu, der er den Hof machte. Er versuchte es mannhaft wegzustecken, vergeblich. Noch heute stottert er deswegen in IHRER Gegenwart.

Guiseppe: sss sseht wieder schh schh schhh ön aus.
Natalia (lacht): Ich wollte ich könnte das gleiche über eure Geschäftigkeit sagen. Wie man hört, habt ihr euch bei der letzten Sitzung von einer Delegation aus Triest über den Tisch ziehen lassen. (sie blickt ihn verführerisch an). Ihr werdet alt, mein Lieber !
Guiseppe: N N N N neeee neii
Franco (blickt verlegen): nun ja (räuspert sich). Euer Vater, er war schon vor euch da. Gewiss wollt ihr den alten Knaben selbst begrüßen.

Da fangen ihre Augen zu glänzen an: ,,VATER !!!!!"

Da steht er, am Ende des langen Korridors. Man kann eine Ähnlichkeit zu seiner Tochter nicht verleugnen: Auch er, ein attraktiver und dynamischer Kerl. Mit durchdringendem Blick, eine markante Persönlichkeit: Selbstbewusst und herrisch durch und durch. Aber wenn er seine Tochter sieht, ja da wird er zahm und weich, so sehr liebt er sie.

Der Doge von Falcone: Natalia mein Kind !
Natalia (läuft auf ihn zu): ,,Vater ... wie freue ich mich euch zu sehen ... ,,

Sie läuft, und läuft, und springt auf ihn ... in seine offenen Arme.

Der Doge von Falcone: ,,das unfolgsamste meiner Kinder ... und das liebste (er lacht). Lasst euch ansehen. (sie dreht sich einmal um die eigene Achse, und zieht dabei die Kapuze aus ihrem Gesicht.). Was seit ihr hübsch geworden. Ganz die Mutter.
Franco (aus dem Hintergrund): das sportliche Temperament vom Vater
Natalia (lacht herzlich): und die Kraft, und den Verstand, und den Geschäftssinn
Der Doge von Falcone: deswegen .... deswegen bat ich euch auch her

Er nimmt sie beim Arm, und geht ein wenig den Flur hinab, und dann langsam die Treppen hoch.

Der Doge von Falcone (holt tief Luft): Unsere Besitztümer, unsere Produktion: der Wein, das Öl ... die Werkzeuge und die Waffen. Wir müssen Umsatz steigern. Die Zeiten werden härter. Die Konkurrenz schläft nicht. Wir müssen .... ich sage ... wir müssen expandieren ... und exportieren.
Natalia: ich höre euch zu, Vater ...
Der Doge von Falcone: Exportieren nach Istrien, die Schweiz und in die deutschen Lande. Und da liegt das Problem: man munkelt, dass man die Routen besteuern möchte. In unfassbar hohem Ausmaß. (er flüstert in ihr Ohr): Man will uns aus dem Weg haben. Ich weiß nicht wer, aber irgendjemand spielt hier falsch.
Natalia: wie kann ich euch unterstützen. Sagt es, was immer ihr wollt, ich werde es tun.
Der Doge von Falcone: Wie ihr wisst, meine Geschäfte in Hispania laufen gut, und ich habe nur noch wenig Zeit, um hierher zu kommen. (er nimmt sie bei der Hand, und blickt ihr tief in die Augen): Natalia, ich bitte euch ... nein: ich ersuche euch: übernehmt meine geschäftlichen Tätigkeiten in Venedig. Es ist in der Tat schwer, aber wer ... wenn nicht ihr ... kann mich hier würdig vertreten
Natalia: Vater, was redet ihr, euch kann niemand vertreten ... ihr seid ein gefürchteter Mann.
Der Doge von Falcone (lacht sie wissend an): tut nicht so, als könntet ihr mich täuschen. Nicht MICH. Ihr habt doch schon längst Einfluss in der Stadt. Denkt ihr wirklich, ich würde das nicht wissen? (lacht).
Natalia (blickt verschämt): ich hab wohl zu viel von Euch in mir (lacht). Nun gut ... ich werde es tun. Ich leite die Familiengeschäfte vor Ort an eurer statt.
Der Doge von Falcone: An Starrköpfigkeit, liebe Tochter, seit ihr nicht zu übertreffen. Und eure Kraft und Ausdauer, so wie man hört, wächst ins Unermessliche. Aber diesen Rat nehmt mit: was ihr hier braucht, ist Geduld und Raffinesse. Rom ... meine liebe Tochter ... ist nicht an einem Tag gebaut worden. Und Venedig ... wird in Jahrhunderten noch nicht fertig sein.
Natalia (kleinlaut): und wann, soll ich denn beginnen. Wann gibt es die ersten geschäftlichen Treffen?

In dem Moment kommen sie am Ende der Treppen an. Sie stehen vor einem großen Tor. Zwei Diener öffnen die mächtigen Flügel, ganz gemächlich. Dahinter ist ein langer Tisch. Ringsum den Tisch sitzen die mächtigsten Geschäftsleute der nördlichen, italienischen Handelsstädte, Politiker, Steuerfahnder. Der Platz am Kopf des Tisches ist noch nicht besetzt.

Der Doge von Falcone zeigt mit einer weit ausholenden Handbewegung darauf: nun denn, wenn ihr bereit seid, könnt ihr sofort anfangen.
Natalia (schluckt, und blickt zu ihrem Vater. Sie atmet tief, mehrere male): euer Wunsch ist meine Ehre.

Der Doge von Falcone nickt, und sieht sie mit strengem Blick an. Natalia wölbt ihre Brust heraus, und sieht ihm fest in die Augen, so als wollte sie ihm ihren ganzen starken Willen demonstrieren. Dann dreht sie sich zum Raum, und marschiert auf den Tisch zu. Als sie drinnen ist, schließen die Diener die großen Tore wieder. Mit einem dumpfen Grollen fallen sie ineinander. Der Vater blickt noch minutenlang auf das Tor, so als könnte er hindurchsehen. Dann verlässt er den Palast, dann die Stadt, dann das Land. Wo er früher mit starker Hand geherrscht hat, da tritt seine Tochter an seinen Platz. Niemals wurde je eine Frau diese Ehre zu Teil. Sie wird dreimal so hart kämpfen müssen wie ihr Vater, denn man wird sie als Frau nicht akzeptieren in dieser männlich dominierten Domäne. Aber genau das ist es, wonach sie sucht. Oder besser: wonach sie förmlich giert. Das ist es, was ihr Blut zum kochen bringt, und ihr ohnehin schon übermenschliches Selbstbewusstsein noch weiter aufbläht.       

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achilleus

3. Der anstrengende Tag neigt sich zu Ende

Salvatore 2: Noch etwas Wein, Cavaliere? (er schenkt ein ins Glas des Paolo, und geht weiter um den Tisch). Baronesse? (sie verneint, und er geht in einem weiten Bogen an die andere Seite): und ihr Madam?
Natalia (nimmt ihm die Flasche aus der Hand): Ihr fragt mir einmal zu viel. (sie schenkt sich selbst das Glas voll). Schon wieder leer .... was steht ihr rum ... holt Nachschub.

Der Tisch ist voll mit Essensresten: feinstes Geflügel, Käre und Obst. Malerisch auf dem langen Tisch des Speisesaales im Palazzo Loredan ausgebreitet. Dazwischen venezianische Gläser: für jeden Gang der richtige Wein, für jeden Wein das richtige Glas.  Der Cavaliere sitzt zur Mitte, etwas nachdenklich, leicht beschwippst.

Paolo: und ihr seid tatsächlich in den Raum, mit den Granden der venezianischen Politik und Wirtschaft,? OHNE Vorbereitung ??!!
Natalia lehnt entspannt in ihrem Stuhl, zur Seite gedreht, den einen Fuß auf den Sessel nebenan gestützt.  Sie blickt gedankenversunken, und nickt wortlos.
Nicoletta, hat die Arme auf dem Tisch vor ihr verschränkt, und ihr Kinn darauf gestützt. Sie hört fasziniert zu.
Paolo:  Ich kenne den einen oder anderen dieser Kerle, sie sind hart im Nehmen, und hart im Austeilen. Sie machen den Tag nichts anderes als feilschen, ... und andere über den Tisch ziehen. Niemand der bei Sinnen ist setzt sich einfach so mit DENEN an einen Tisch ?!
Natalia: Ich gestehe, ich war nervös als ich den Raum betrat. Die erste Zeit ... Gott .. eine ewige Zeit, sagte ich nichts und hörte dem geschäftigen Treiben zu. Finanzielle Details, steuerliche Angelegenheiten, viel unwichtiges Zeug, vorgetragen mit viel wichtigen Gehabe. Der Doge von Boion, der alte Narr, kämpft doch noch immer  um den alleinigen Besitz der Brücke nach Venedig. Er setzt auf Wegelagerei, und hält sich auch noch für schlau. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern .... eine zweite Brücke wird gebaut. Viel robuster als die Erste ... aber er ist eben nicht mehr ganz frisch, der alte Guiseppe.
Nicoletta: Und was tatet ihr?
Natalia: Was schon .. ich versuchte sie zu unterbrechen ... mehrere male, aber sie schnitten mir das Wort. Bis es mir zu viel wurde.
Paolo: Und ?
Natalia: Dann schlug ich mit beiden Fäusten auf den Tisch. So fest, dass es alle Federn und Manuskripte durch die Luft wirbelte. (sie lehnt sich noch weiter in ihren Stuhl, und greift das Weinglas mit beiden Händen). Nicht sehr damenhaft, zugegebenermaßen. Aber von da an hatte ich der Herrschaften Gehör. Ich fing plötzlich zu reden an wie ein Wasserfall fließt, und Unterbrechungen waren mir plötzlich sehr lieb ... konnte ich den Herren doch bei vieler Gelegenheit zeigen, wer die umsichtigeren Ideen hat .. und wer den Mut hat, sie umzusetzen (sie nimmt noch ein Schluck aus dem Glas). Im ersten Blick wirken sie alle so stark und unabhängig, doch kaum mit fremden Ideen konfrontiert zeigen sie ihr wahres Gesicht: feige, konservativ, starrköpfig. Männer eben!
Paolo (sieht ihr fest in die Augen): da seid mal froh, dass ich nicht am Tisch zugegen war.
Natalia (lächelt müde): Ach .... jetzt habe ich aber wirklich Angst. Und was gnädiger Herr .... hättet IHR denn getan.
Paolo: Zunächst hätte ich eure Faust geküsst. Dann ..... hättet ihr meine geküsst.

Eine kurze Pause ... dann lachen alle.

Natalia (beschwippst und lüstern): Mein süßer Junge, darüber möchte ich mich gerne mit euch in intimeren Umfeld unterhalten. Ihr Fuß wandert zu seinen Hüften, und streichelt am Hosenbein entlang).
Nicoletta (mit gespielter Empörung): Und ich ??!!
Natalia: Ihr habt recht, lasst uns ins Arbeitszimmer gehen. Immerhin ... es wurde eben umgestaltet und muss noch .... eingeweiht werden (sie zwinkert mit dem linken Auge).
Paolo: Contessa ... lasst uns noch ein wenig hier sitzen und reden. Es ist gerade ... so entspannt.
Nicoletta: lächelt zustimmend
Natalia: Nun gut, aber macht nicht zu lange. Nach dem erfolgreichen Arbeitstag bin ich .... LUSTVOLl ERREGT (sie macht ihre Haare auf, steht in einer weit ausholenden Bewegung aus dem Sessel auf, biegt ihren Körper durch, und streicht sich über die Brust). Zu lange, und ich schleife euch höchstpersönlich   in mein Gemach.  (sie dreht sich um, und geht Richtung Arbeitszimmer).

Sie blicken der Contessa nach, mit einem Schmunzeln auf den Lippen, und blicken sich dann gegenseitig in die Augen. Dann verlegen nach unten, dann noch fester in die Augen.

Paolo: Wie haben sich die Zeiten doch geändert. Als ich hier ankam, bin ich durch die Hölle. Ich habe emotionale Tiefen erlebt, von deren Existenz ich nicht wusste. Vorher, ja vorher gehorchte ich bloß dem Leben als Soldat, dem Heer, der Stadt! Und jetzt (er blickt verträumt)..... ja jetzt diene ich nur noch ... IHR.
Nicoletta: das klingt nach Endzeit, dem letzten Stadium ...
Paolo: das ist das Seltsame. Obwohl Natalia die Regeln vorgibt, fühle ich mich trotzdem wohl. Ich habe Spaß mit ihr, und mit dir. Es gibt jeden tag Abenteuer und Aufregung. Und ich bin körperlich fit wie nie.
Nicoletta: O ja (blickt ihn verliebt an und kichert), und wie. Und mit eurer Kraft ... wuchs auch eure erotische Ausstrahlung ...
Beide zusammen: Mein Lieber !!! (lachen laut)
Paolo: ich bin oft in der Kraftkammer der Contessa, und stemme dort in der Weile die schwersten Gewichte. Manchmal denke ich, ich könne es mit ihr an Kraft aufnehmen. Doch dann wieder ertappe ich sie, wie sie bei nächstbester Gelegenheit ihre körperliche Stärke zur Schau stellt. Es scheint, als ob sie im gleichen Maße wie ich stärker wird. Es ist demütigend .... und motivierend zugleich.
Nicoletta (spielt sich verträumt mit ihren Haaren): eines Tages ... werdet ihr ihr ebenbürtig sein.
Paolo: Meint ihr?
Nicoletta: ich meine .... wir sollten die letzte Flasche Wein köpfen.

Sie greift zu der letzten Flasche Rotwein am Tisch, und mit der anderen Hand den Flaschenöffner. Einmal anvisiert, und die Schraube dreht sich in den Korken ...

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achilleus

4. Nächtliche Eskapaden im Palazzo Loredan

Das Arbeitszimmer ist neu renoviert. Auf der einen Seite ist die große Bibliothek, große Schränke aus dicker Buche, mit zahllosen Büchern aus aller Welt. Einige davon hat Natalia selbst verfasst, alle in dickem Leder, und mit goldener Zierschrift am Umschlag.

Auf der anderen Seite wurde umgebaut: eine opulente Sitzecke, die nahtlos in eine Polsterlandschaft aus rotem und schwarzem Samt übergeht. Mitten in dieser bizarr wirkenden Landschaft steht eine dicke, massive Säule von rundem Grundriss, aus verhärteter Eiche und mit einem Kern aus Metall. Diese Säule trägt einen massiven Überbau, fast wie eine Zwischendecke, ebenfalls aus dickem und massiven Holz. Auf dieser eingezogenen Ablage stehen allerlei Kunstwerke aus schwerem Metall, seltsame Skulpturen, überdimensionale Bilder der Contessa in barockem Goldrahmen, ein paar schwere Ambosse, mit denen sie heimlich als junges Mädchen trainierte. Die schwere Decke liegt am anderen Ende auf dem solid gebauten Stuck an der Wand auf. Die Säule, sie steht nur lose in einer seichten Ausnehmung. Das Gewicht an dem Überbau ist allerdings so schwer, dass es die Säule fest in den Boden drückt. Vielleicht wiegt es eine Tonne, vielleicht mehr.

An der Kante der Zwischendecke hängt die Contessa, mit breitem Griff. Sie ist nackt. Die Beine gespreizt, und die Füsse an den Po angezogen. Sie zieht sich hoch, bis sie mit dem Kinn die Holzplatte erreicht, und lässt den Körper wieder herab. Immer und immer wieder, ohne dabei die Muskelspannung zu verlieren. Wenn sie hochzieht, ziehen sich die Schultern zurück, und die inneren Rückenmuskeln treten dick hervor. Bei der Abwärtsbewegung wiederum treten die Latissimus hervor, breit hervor, und noch breiter. So vollführt sie ihre Klimmzüge, um sich für das aufzuwärmen, dass gleich folgen wird. Sie verbraucht ihre überschüssige Kraft und Energie, denn Sex mit ihr kann eine gefährliche Sache werden, wenn die Contessa voll in Fahrt gerät.

Natalia (ohne ihre Klimmzüge zu unterbrechen): So steht nicht dumm rum, und kommt näher. Ich möchte dass ihr meinen Körper betrachtet, während ich ihn stähle.

Paolo und Nicoletta stehen schon eine Weile im Eingang, und betrachten fasziniert den Kraftakt der Contessa. Langsam nähern sie sich von hinten. Sie wissen genau was sie erwartet: die Gräfin pflegt ihre Gelüste hemmungslos auszuleben. Oft lädt sie gleich mehrere enge Freunde dazu ein, um sich den tiefsten und gewaltvollsten Genüssen hinzugeben. Diese Orgien arten oft in wilde Raufgelage, oder wildes Gefummel, die Geschlechtsteile werden auf alle Arten massiert, penetriert, geleckt und geschlagen. Nur die härtesten Frauen und Männer sind geeicht, eine solche Nacht mit Natalie unbeschadet zu überstehen. Und es endet immer gleich: im Morgengrauen, wenn ausgelaugte und regungslose Körper umherliegen, da lässt die Contessa triumphierend ihre Muskeln spielen. Oft lädt sie sich neue Leute hinzu, frisches Fleisch, die dort fortsetzen, wo die anderen unter Schmerzen versagt haben.

Natalia: von vorne, meine Lieben. Ich möchte in eure ängstlichen Augen blicken (lacht mühelos, während sie weiter Klimmzüge vollzieht).

Nach einer kurzen Weile machen Paolo und Nicolette einen vorsichtigen Bogen um Madam, und beziehen vor ihr Position. Ihre Blick ist auf Natalias Körpermitte gerichtet: glatt rasiert an und zwischen den Beinen, ragt majestätisch die Klitoris ein wenig hervor. Gerüchte über dieses weibliche Wunder der Natur sind im Umlauf, Männer so wie Frauen träumen davon, ihr nur ein einziges mal gewahr zu werden. Geliebt, verehrt, geleckt und massiert, ..... und im Moment wahnsinnig erregt. Eine Demonstration der weiblichen sexuellen Lust und Überlegenheit. Die Contessa liebt es, sie zu zeigen.

Demonstrativ lässt sie einen Arm von der Decke, und vollzieht ihre Klimmzüge mit nur dem anderen Arm. Mühelos.

Nicoletta: Was seid ihr schön, was ist dieser Körper makellos
Natalia: Von bekleideten Leuten will ich im Moment nichts hören. Hinunter mit dem Gewand ... oder soll ich es erst von eurem Leibe reißen. (nach einer Pause) Sooooo ists recht.

Natalia blickt dem nackten Paolo tief in die Augen, er folgt der Hausherrin mit den Augen, rauf und runter. Dann .... Schnippt sie mit den Fingern, zweimal. Sein Glied wird sofort groß und dick und hart.

Nicoletta (lacht lüstern): Ich werde wohl nie begreifen, die Macht die ihr besitzt. (sie greift Paola auf den harten Schwanz, und massiert ganz zärtlich).

Natalia: Kommt näher ihr beiden. Nach der Sitzung mit den honorigen Herren, nach meiner Machtdemonstration im Saal der Innungen, bin ich aufs äußerste erregt, und werde es auf die extremste Weise ausleben. Enttäuscht mich nicht. Nicht heute! Ich werde sexuelles Versagen aufs härteste Bestrafen.

Paolos Glied wird auf der Contessas Worte hin noch größer, und noch härter. Der unbekümmerte Spaß hört an dieser Stelle unmissverständlich auf, die zwei treten ganz nahe an Natalie heran. Diese hat wieder mit dem zweiten Arm die Decke gegriffen, und streckt ihr Oberschenkel ihren beiden Lustobjekten der Nacht entgegen, Nicoletta küsst sanft den linken Oberschenkel, knapp über dem Knie, dort wo die Quadrizeps dick hervortreten. Paolo tut ebenso am rechten Bein. Beide arbeiten sich küssend an der Innenseite von Natalias heißen Schenkeln hoch, bis sich ihre Lippen treffen. Alle drei! Eine lange und heiße Nacht beginnt.

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achilleus

5. Wahre Schönheit

Die Wochen verfliegen, die Geschäfte der Falcones gedeihen prächtig. Der Sommer zieht erbarmungslos ins Land. Es ist brütend heiß, und soll noch heißer werden.

Im Schönheitssalon der Contessa, im Keller des Hauses ist es kühl, und beschaulich. Die marmornen Fliessen strahlen frisch, und es liegt ein feiner Duft von Mandarine in der Luft. Sessel aus weißem Elfenbein stehen herum, feine Dessouts darüber gelegt. Drei Badedamen stehen, jeweils mit einem dicken Handtuch um den Arm, im Raum. Schöne Frauen, wunderschön. Eine schwarzhaarig, eine mit rotem Haar, eine brünett. Ihre Körper sind makellos, und ihre Haut zart und elastisch. Die Gesichter so ebenmäßig und ausdrucksvoll, dass man wie gebannt hinsehen MUSS.

In der Mitte des Raumes ist ein Pool, umrandet von dickem Marmor. Das Wasser ist still im Pool, nicht die kleinste Welle stört den Frieden. So friedlich ist das Bild in dem kühlen Salon, während draußen vor dem Haus hitzige Gemüter umherziehen.

Irgendwann, legt sich eine kleine Bugwelle mitten in das große Becken. Eine Welle die sich langsam ausbreitet. Blonde Haare dringen durch die Wasseroberfläche, dann der Kopf. Langsam ragt der Hals aus dem Wasser, bevor sich das Wasser weit teilt, weeiiiiit. Zwei weitere Bugwellen zur Seiten des Kopfes werden lebendig, ein paar Handbreit entfernt, es sieht so aus als würden jeden Moment noch zwei Köpfe hervortreten. Der Nacken verdrängt nun das Wasser immer mehr, und unter den zwei Bugwellen treten mächtige, dicke Schultern hervor. Immer weiter bewegt der Körper sich aus dem Wasser, während des Hochsteigens der Treppen im Becken. Der breite Rücken verjüngt sich zunehmends, es sieht so aus als würde der Rücken beim Austauchen das Wasser magisch an sich ziehen, bis an die schmale und straffe Taillie. Die Haare hängen klatschnass über den Nacken, und laufen nach unten über den Rücken zu, bis sie scheinbar zwischen den dicken Rückenstreckern verschwinden  Dann ragt der knackige Po rund aus dem Wasser, und zieht die endlosen, muskulösen Beine nach sich. Es ist ein Naturschauspiel, wie die Contessa aus dem Wasserbecken steigt, majestätisch wie Kleopatra, und kraftvoll wie ein Raubtier gleichermaßen. Natalias Attraktivität ist von einem solch gewaltigen Ausmaß, dass selbst die Schönheit der Badedamen daneben verblasst. Der Moment ist so, als wenn die Sonne aufgeht.

Die Badedamen eilen herbei, und tropfen vorsichtig mit ihren Handtüchern den nassen Körper der Contessa ab. Anschließend küssen sie die Bauchmuskeln, die Schulter und die Waden, wo immer es die Hausherrin von ihnen verlangt. Die Hausherrin geht zu dem Schminktisch, zu dem massiven Schminktisch aus weißem Marmor. Am Weg dorthin streift sie mit den Fingern über französische und italienische Wäsche aus feinstem Material, die an Stangen und dünnen Seilen an der Wand hängen. Sündhaft teure Schuhe sind darunter abgestellt, schwarz, gold, bestickt und mit Edelsteinen. Plötzlich ... ein kurzes Räuspern vom anderen Ende des Raumes: es ist der junge Salvatore, der dort steht, mit einem Brief in seiner rechten Hand. Es ist der junge Salvatore, der die drei Diener bei ihren Aufgaben unterstützt. Der Bursche, der vor wenigen Wochen vom Land in die Stadt gezogen ist, auf der Suche nach Arbeit ... und Abenteuer.

Natalia nimmt nur wenig Notiz von ihm, winkt ihn mit dem Finger her, blickt dabei nicht mal in seine Richtung.

Der junge Salvatore: Dies wurde eben von einem Boten gebracht, er meinte es handle sich um eine dringliche Sache.
Natalia (mustert den Brief, wird nachdenklich, und legt ihn dann am Schminktisch ab. Dann legt sie zärtlich den Arm um den jungen Diener): Sagt .... Ihr beobachtet mich schon seit einiger Zeit.
Der junge Salvatore (wird knallrot im Gesicht): ich weiß nicht wovon ihr sprecht Herrin.
Natalia: durchs Schlüsselloch. Mehrmals habe ich euch dabei bemerkt.

Der junge Diener blickt verlegen zu seinen Fußspitzen. Natalia greift fest sein Kinn, dreht seinen Kopf nach oben, und blickt ihm fest in die Augen. Der Salvatore blickt sie mit weit aufgerissen, ängstlichen Augen an.

Natalia: ich mag eure Art der Bewunderung. Aber seid euch eines gewiss mein junger Freund (sie zieht ihn noch fester an sich, sodass er ganz fest an ihren muskulösen Körper geschmiegt ist): ich verlange Gehorsam und Respekt, absoluten Gehorsam.

Der junge Salvatore beginnt flach und hektisch zu keuchen. Ihr Blick dringt tief in ihn ein, ohne dass sie sich dabei Mühe geben muss. Er versteht nicht warum sie das von ihm verlangt, aber er versteht wortlos WAS sie von ihm will. Er keucht immer heftiger, dann beginnen seine Hüften zu zucken ... und seine Knie werden weich. Die Contessa hält nun das ganze Gewicht des junges Mannes in ihrem starken Arm, während er noch immer zuckt, und sich ein nasser Fleck auf der Hose ausbreitet. Ein nasser Fleck der immer und immer größer wird.

Da blickt sie sich in den großen Spiegel am Schminktisch, den jungen Mann mühelos im Arm und, emotional komplett verausgabt. Es ist ein Sinnbild dessen, was sie geworden: die pure Manifestation der Macht über andere Leute. Was sie will, bekommt sie. Was sie anfasst wird Gold. Wer sich mit ihr anlegt, ist Geschichte. Sie ist stärker, muskulöser und mächtiger denn je. Bald, so weiß sie, bald wird sie niemand mehr aufhalten können.
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6. Ein Kratzer an der Fassade

Den weißen Bademantel haben ihr die schönen Mädchen umgehängt, den Stuhl hat sie sich selbst zurechtgerichtet, und der Brief liegt vor ihr auf dem großen, weißen Schminktisch. Es ist DER Brief vom Ministerium, auf den sie so lange sehnsüchtig gewartet hat. Eine Gesetzesänderung bedeutet das Exklusivrecht am außer regionalen Vertrieb der wichtigsten Güter aus der Region. Damit wäre sie mit einem Schlag die Mächtigste Frau in der Region, quasi Alleinherrscherin über das Wohlergehen der Kaufleute in Venedig. Die steuerlichen Angelegenheiten, ja die hatte sie schon wenige Wochen nach Vaters Auftrag bereinigt.

Niemand war jemals so mächtig, nicht mal der Doge von Falcone. Sogar er benötigte Partner in Wirtschaft und Politik. Aber seine Methoden waren auch andere ... er setzte auf Diplomatie, Verhandlungsgeschick und Beharrlichkeit. Seine Tochter hingegen setzt nur auf das Recht DER Stärkeren, gewaltsame Auseinandersetzung, und keine Gnade. So hat sie sich in kurzer Zeit Angst und Respekt verschafft. Freilich, es war ein hartes Stück Arbeit, die Zünfte haben sich über Jahrhunderte zusammengelebt, es besteht ein strikter Kodex für das Zusammenleben. Schwer genug ihn zu befolgen, schier unmöglich ihn zu durchbrechen.

Um an ihr Ziel zu gelangen, hat die Contessa einen nach dem anderen mächtigen Mann in Venedig in die Knie gezwungen: manche mit roher Gewalt, manche mit sexueller Verführungskraft, manche hat sie mit roher Gewalt gefügig gemacht, und anschließend sexuell missbraucht. Doch es regte sich auch noch Widerstand, sie war noch nicht ganz am Ziel angelangt.

Natalia nimmt den Brieföffner, und ritzt entlang des Umschlages. Sie zieht den Brief hervor und beginnt zu lesen. Zwei Seiten, und sie weiß mehr ... in der Tat. Ungläubig liest sie ein zweites mal, senkt den Kopf, und wird kreidebleich im Gesicht. Sie beginnt zu keuchen, hektisch, und dann .... Stößt sie einen lauten Schrei aus und schlägt mit beiden Fäusten auf den Tisch. So stark, dass Flaschen von Perfums durch die Gegend geschleudert werden, und der Spiegel springt.

Natalia (laut): ihr undankbares Pack (wird lauter) ihr undankbares Pack !!!! (und nach einer kurzen  Unterbrechung): das ist der Dank dass ich so gnädig mit euch war ?! So kann es nicht weitergehen ... so wird es nicht weitergehen !!! Ihr werdet für diese schändliche Tat schwer bezahlen.

Dann springt sie aus dem Sessel auf, und eilt mit schnellem, aber bestimmten Schritt aus der Tür. Den Brief verliert sie auf dem Weg, er rutscht durch die Finger .... Und zu Boden.
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7. Tumultartige Szenen

Die drei Diener stürmen in die Schönheitssalon, dort wo sie normalerweise keinen Zutritt haben.

Salvatore 1: Was ist geschehen, die Contessa stürmte gerade wild bei uns vorbei
Der junge Salvatore:  Der Brief, den ich ihr brachte ... er hat sie ... wütend gemacht.
Salvatore 2:  Wütend? Die Contessa?
Salvatore 3:  (sieht den jungen Diener befremdlich an): Was habt ihr mit eurer Hose gemacht?
Der junge Salvatore (verlegen):  nichts ... gar nichts
Salvatore 2:  Ist es jener Brief am Boden ? (der junge Diener nickt)

Der Diener hebt den Brief vom Boden auf, und liest ihn. Währenddessen wird es draussen im großen Saal hektisch. Die laute, wütende Stimme Natalias dringt bis in den Schönheitssalon, offensichtlich streitet sie mit der Baronesse. Das Gespräch wird immer lauter. Dann lautes Getrappel, hin und her, so als würden mehrere Personen durcheinander laufen. Dann plötzlich ein dumpfer Knall, gefolgt von einem ... offensichtlich ... Aufschlag. Dann plötzlich die Stimme des Cavaliere: sie wird laut, er redet, er schreit: ,,NEIIIINNNN !!!". Der Schrei zieht sich endlos, so dass der junge Salvatore wie vom Hafer gestochen in den großen Saal stürmt. Dort sieht er das traurige Bild: Paolo kniend am Boden , seine geliebte Nicoletta im Arm, Sie rührt sich nicht, ist leblos.

In den Augenwinkeln des jungen Mannes regt sich etwas schnell. Ein finsterer Schatten, hinter den Säulen die zum Vorraum führen. Er dreht sich schnell um, aber kann niemand erblicken. Er hört Schritte in Richtung Eingangstor. Er rennt los, so schnell ihn die Beine tragen.

Da kommen die drei Diener die Treppen hochgekeucht.

Sie stützen sich in der Hüfte, schnaufen kurz durch.

Salvatore 2:  Meine Güte, was für ein Stress
Salvatore 3:  Und kein Grappa weit und breit
Salvatore 1:  Nun seht euch das an, der arme Paola
Salvatore 2:  Der Brief der Contessa, ihr Zürnen, ihr denkt doch nicht etwa ...
Salvatore 1:  Ich weiß es nicht. Ich weiß es tatsächlich nicht. Ich weiß nur eins ... es wird bald Aufruhr geben. (er sinniert, und dann ... ). Holt die Pistole aus dem Arbeitsraum, es lässt sich nicht mehr vermeiden.
Salvatore 3 (geht los):  ihr seid im Klaren was das heißt
Salvatore 1:  ihr habt recht .... Holt deren zwei. 
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achilleus

1. Der Morgen der Entscheidung

Im sommerlich heißen Venedig, in den Stunden des Vormittags ist es weniger geschäftig als sonst. Der Geschäftsverkehr fand schon in den frühen Morgenstunden statt, wohlweislich, um der Anstrengung in der Hitze zu entgehen. In der Mitte der Stadt ist es am kühlsten, dort sind die ältesten Gemäuer, eng aneinender gebaut. Mitten in diesem historischen Teil Venedigs, in der Calle Dario ist das Cafe ,,Mademoiselle". Hier treffen sich die jungen und schicken Damen der Stadt, zu Klatsch und Tratsch und Kaffee und Profiteroles.

Die Scheiben sind größer als die der umliegenden Häuser. Es wirkt mondän, so wie in Paris oder Mailand. Durch die Scheiben sieht man: eine lange Bar zur linken, dann den Eingang zur Küche, dann ein kleine Galerie und eine Vitrine mit seltenen Schmuckstücken, dann mehrere Tische, gut besetzt, dann ein runder Tisch, an dem drei Frauen sitzen. Wild diskutierend, lachend, besorgt, und ... besonders eine Dame, wild gestikulierend. Es ist Natalia Falcone, die schnurstracks vom Palazzo in ,,ihr" Lieblings Cafe gestürmt ist, in der Hoffnung, alte Freundinnen zu treffen. Und dort waren sie, wie so oft: Carla Hohenberger, ihres Zeichens Geschäftsfrau und mittlerweile große Investorin. Sie kam von einem Vorort Venedigs in die Stadt, und lernte dort Franz Hohenberger, einen österreichischen Adeligen kennen und lieben . Seit Jahren sind die nun verheiratet und leiten diverse Geschäfte in Venedig. Er, der Name, sie, die Geschäftigkeit. Eine elegante Frau, schön, stets gut gekleidet und versiert in der Verhandlung. Und Simona Donatella. , Tochter des Dogen von Donatella .Den Humor und die lustige Lebensart hat sie von ihrem Vater. Auch sie versuchte sich im Geschäftsleben, aber es dauerte nicht lange bis sie ihr wahres Talent entdeckte. Nun veranstaltet sie Feste für die feine Gesellschaft, vom Buffet bis über Ausstattung und Musik. Ein schrille und moderne Person, für jeden noch so schrägen Vorschlag zu haben.

Die Contessa legt eine kurze Pause ein, und atmet stark und schnell. Die Augen sind feurig, und blicken wild im Raum umher, in der rechten Hand hält sie eine kleine Kokosnuss aus der dekorativen  Obstschale. Nervös dreht sie die Kokosnuss in ihrer Hand hin und her.

Natalia: Was für eine Unverfrorenheit, was für ein Affront!!! Kreativität, Disziplin, Ausdauer, Kraft .... All das habe ich investiert. Es hat nicht gefehlt an harter Konfrontation ... und Erfolg. Jawohl ... Erfolg ... wie ihn die Innungen noch nie hatten! Und dann das (sie schnauft, blickt verzweifelt) ... ich fasse es nicht.
Simona (betrachtet ihre Fingernägel): Was genau stand jetzt in dem Schreiben, was taten sie denn unrecht. Derlei Geschäftsschreiben gehen doch laufend im Kreis.
Natalie: Das Vetriebsrecht, der Außenhandel  ... ist mir untersagt worden. Keine Geschäfte mit Bavaria, Hispania und Istria. Sogar meine königlichen Geschäftsbeziehungen zu den Habsburgern soll ich abbrechen. Könnt ihr euch das vorstellen? Sogar Strafe drohen sie mir an ... .
Simona: Da müssen einige Herren aber in großer Furcht vor euch sein.
Natalia: Ach, mich interessieren keine persönlichen Eitelkeiten, es ist Geschäft!!!!! Wir alle profitieren von meiner Leitung.
Simona: Ihr seid einfach zu mächtig geworden. So sind sie halt die Herren der Schöpfung: nimmt man die äußere Schale weg, liegt auf einmal der weiche Kern blank, das ertragen sie nicht. ... (blickt lüstern) Deswegen nehme ich ihnen nur behutsam die Kleidung weg.
Natalia: Erspart mir eure Belehrungen (ihr Gesicht rötet sich) ich bin dazu nicht in Laune. Ich könnte diese Bastarde ....

Sie schnauft heftig, der Blick wird aggressiv ..... da zerquetscht sie die Kokosnuss mit ihrer bloßen Hand und das Wasser spritzt dem Kellner auf die Schürze

Kellner: Vorsicht, Madam
Natalia greift sich energisch das Halstuch des Kellners, und zieht ihn eng an sich. So eng dass die Nasen aneinander reiben. Da platzt es aus ihr heraus und sie schreit ihn an:
Natalia: Ich kann mich nicht entsinnen., euch gerufen zu haben !!!!
Kellner: Ich ...
Natalia: UNTERBRECHT MICH NICHT
Kellner nickt
Natalia: NICKT NICHT !!!!
Kellner glotzt sie starr an:
Natalia: GLOTZT MICHT NICHT AN !!!!!!
Kellner wird rot im Gesicht
Natalia: und werdet vor allem nicht rot. Rot ist MEINE Farbe !!!!!

Da, wo eben noch geschäftiges Treiben war, ist es plötzlich still. Alle Blicke sind zu dem Tisch der drei Damen gerichtet.
Die Contessa stößt den Kellner grob von sich.

Carla: so beruhigt euch doch, so kenne ich euch gar nicht. Noch nicht mal ein hysterisches Lachen parat?
Natalia schnauft kurz tief, blickt zu Carla, und lächelt kurz gequält.
Carla: Was gedenkt ihr jetzt zu tun?
Natalia (mit todernster Stimme): Die Zeit der Spiele ist vorbei, ein Miteinander funktioniert nicht. Ich werde die Macht an mich reißen. Die gesamte Macht. Mit der allerhöchsten Brutalität, es dürfen keine Zweifel übrig bleiben ...
Carla (blickt nachdenklich zu Boden): Ihr wisst .... das sie alle im Moment im zentralen Palast der Innungen tagen. (nach einer langen Pause) ihr wisst ..... dass ihr selbst ein Thema seid?

Die Contessa ist fassungslos .... Und entschlossen. All der Ärger, all ihre Erfolgserlebnisse ... sie sammeln sich in diesem Moment. Es ist die Entschlossenheit, die ihr durch den ganzen Körper dringt. Gut, dass er so prächtig geraten ist: Große, majestätische Muskeln, die auch die gewaltigsten Emotionen aufnehmen können. Jede einzelne Muskelfaser erwacht plötzlich zu blühendem Leben. Es ist so, als ob eine ganze Armee sich selbst zur Schlacht aufstellt, jede sich in die erste Reihe stellt, bereit, den Krieg in einer letzten Anstrengung zu gewinnen.

Das ist die Armee: der durch starke und große Muskeln gestählte Körper, die durch Erfahrung, Training und Vorwärtsdrang genährte Verbalkraft, der unbändige Wille, eiserne Disziplin, und die Bereitschaft, den größten Schmerzen würdevoll zu trotzen! Kurz gesagt: das blühende, kraftstrotzende Leben in komprimierter Form ... und kurz davor zu explodieren.

Es geht schnell: sie legt ihre Zeche auf den Tisch, steht auf und ... mit einem knappen ,,ich muss jetzt los" geht sie Richtung Tür. Carla eilt ihr nach .... Und fasst sie beim Arm.

Carla: Macht euch nicht unglücklich, das ist es nicht wert.
Natalia: Ich muss, ihr versteht es nicht ...
Carla: Sie sind viele. Sie halten zusammen. Und sie sind rücksichtslos.
Natalia: Endlich. Endlich die Prüfung, auf die ich meine Leben gewartet habe. Das ist jetzt mein Schicksal. Und ich brenne darauf, ihm entgegen zu treten. Triumph, Niederlage .... Was immer auch kommt ich werde es vor mich hertragen.
Carla: Wenn das so ist ... dann lasst mich wenigst mit euch kommen
Simona (mit einem Glas Prosecco in der Hand): und mich ....
Natalia: Simona .... Das kann ich nicht zulassen
Simona: Ich will dabei sein, es macht mir nichts aus ....
Natalia: Liebste Freundin, es wird schlimm werden. Ihr kennt mich so nicht .... Lasst es gut sein ...
Simona (flehend): Bitte !!!!
Natalia (nach einer kurzen Pause, atmet einmal kurz durch, und): Nun denn. Auf zum Palast.

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2. Ruhe vor dem Sturm

Die drei Herren sind über einen Plan gelehnt. Der Plan ist auf einem riesigen Tisch aus Elfenbein, der Tisch in der Mitte eines riesigen Raumes, welcher zentral im Gebäude der Innungsmeister liegt. Viel Marmor, dunkles Holz und Elfenbein, Trophäen von Jagdausflügen, dicke Bilder von Kriegsmotiven. Am hinteren Ende des Raumes ein Bild des Großmeisters der Innung. Übermenschengroß.

So steht der Palast nun da seit vielen Generationen. Die Väter und Großväter der Meister bekleideten ihrerseits schon wichtige Positionen. Das Recht wird immer weitergegeben, vom Vater zum Sohn, vom Vater zum Sohn. Die mächtigste Instanz in ganz Norditalien, ein Gemäuer der Geschäftigkeit und Treffpunkt der einflussreichsten Männer. Eine Trutzburg der Männlichkeit.

Die drei Herren sind in ein Gespräch vertieft, und wirken nachdenklich, als plötzlich die große Eingangstüre knarrt. Herein spaziert: die Contessa Falcone, gefolgt von ihren besten Freundinnen. Klackernde Geräusche der hohen Absätze, die über den teuren Parkettboden marschieren. Drei Herren und drei Damen, die sich um den Tisch sammeln, und neugierige Blicke austauschen.

Carla: das ist er. Wie ich euch erzählt habe. Antonio Haller.
Natalia: So .... So ..... . Das ist der junge Held. Der ausgebildet werden soll MICH zu ersetzen. Das hoffnungsvolle Nachwuchstalent. Schnell im Denken, kräftig gebaut, mutig, entschlossen.
Sie greift sein Kinn und dreht den Kopf hin und her.
Natalia: aber er kann nicht der Gefahr ins Auge blicken. So ist es doch, mein junger Freund?
Innungsmeister 1: Hört nicht auf sie, Antonio. Sie will euch provozieren. Wir haben euch bereits erzählt ...
Antonio: Lasst nur, ich fürchte mich nicht.

Natalias Griff geht zum Hals, und sie drückt fester zu. Der junge Antonio greift ihr Handgelenk, um sich zu befreien. Erfolglos. Sie blickt ihm fest in die Augen. Es ist der Blick, der herausfordert, der körperliche Gewalt androht, der tief ins Innere der Seele eindringt auf der Suche nach Angst. Ernste Falten legen sich in ihr Gesicht, die Mimik ist ... furchterregend. Der junge Antonio versucht den Blick zu erwidern, blickt sie an und geht auch kurz aus sich heraus, bekommt es aber auf halbem Weg mit der Angst zu tun. Er kneift die Augen zusammen, ein Blick der um Vergebung bittet. Der feste Griff der Contessa bleibt noch minutenlang, ebenso wie ihr drohender Blick.

Natalia: Bringt sie!
Antonio (krächzt): wie bitte ?!
Natalia: Bringt sie alle her !!!
Antonio blickt verwirrt: wen ?
Da tritt Carla hervor: Jetzt hört gut zu, junger Held. Ihr holt sofort die Mitglieder der Innungen die heute anwesend sind. Und wenn euch das Leben lieb ist, dann beeilt ihr euch. .... (nach einer kurzen Nachdenkpause) ... ich begleite euch lieber. Ihr blickt verwirrt.
Natalia: euer dreister Blick .... Wird euch noch teuer zu stehen kommen.
Simona tippt mit dem Stöckelschuh und mustert den jungen Antonio.
Natalia: und ihr Simona, helft mir den Raum zu richten.... Umzumöblieren (sie lacht hämisch) .. etwas das mir schon lange ein Bedürfnis ist. Und ... Simona .... Holt mein ,,Spielzeug". Ihr wisst welches ich meine .... . Und ihr ... alte Herren ... ihr macht das, was ihr am besten könnt: sinnlos in der Gegend stehen (Simona und Carla brechen in lautes Gelächter aus).
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3. Die Lektion


36 Sind sie für gewöhnlich, doch nur 30 waren im Haus. 6 fehlen unentschuldigt, und niemand weiß, wo sie sind. Doch die 30 Herren haben den Weg ins große Zimmer gefunden. Artig hat man sich auf die bereitgestellten Stühle gesetzt, und mit mittlerer Aufregung wahrgenommen, dass es SIE war, die alles inszenierte. Genervt vielleicht, aber nicht nervös, oder doch? Der eine oder andere hat sie schon persönlich kennengelernt ... diese nehmen die Anwesenheit der Contessa intensiver wahr. Manche verehren sie heimlich ... manche fürchten sie heimlich ... die, die sie noch nicht kennengelernt haben finden sie unendlich aufgeblasen. So wie Francois Batistuta, langjähriges Vorstandsmitglied, die Sorte Mann, die dem Verein den Ruf verleiht, der ihm voraus eilt: dynamisch, brutal, männlich.

Die Contessa schreitet für der Gruppe Männer auf und ab, blickt dabei zu Boden.

Natalia: ich weiß es zu schätzen, dass ihr alle kommen seid. Nun denn, es ist auch zu einem wichtigen Anlass. Nichts, wird mehr so sein wie es war.

Ein gemäßigtes Raunen bricht aus, fragende Blicke streifen hin und her. Man spricht miteinander, ist mitunter aufgebracht. ,,Was will ... sie ?" ,,DAFÜR sind wir nun hergekommen?"

Natalia: Ihr habt alle brav gearbeitet, Geschäfte gemacht, eure Pflicht getan, und nicht weniger als das. ....... Aber eben auch nicht mehr. (belehrend, wie in einem Vortrag): Die Geschäfte .... Die Geschäfte gehen nicht mehr gut, die Umsätze sinken, unsere Geschäftspartner suchen nach anderen Alternativen. Keine Tragödie, zugegeben, es wird immer gute und schlechte Zeiten geben, aber die wahre Tragödie ist (schreit lauthals): ihr seid alt und schwach geworden !!!!! Eine Belastung für den Verein, ein Hindernis für ... MICH. Ihr seid ... ängstlich, gnadenvoll, und ... körperlich schwach.

Das Geraune wird lauter. Man ist ... verwirrt.

Natalia: Ich werde euch demonstrieren, wo das Problem liegt.

Da betritt Carla den Raum, an der Hand führt sie den jungen Anontio, in nichts als in seine Unterhosen gekleidet. Sie geleitet Antonio neben Madam Falcone, und tritt zurück .... . So stehen sie nun nebeneinander, Antonio, und Natalia.

Natalia beginnt, sich ihrer Kleidung zu entledigen: die feinen Netzhandschuhe, das Oberkleid, langsam ziehend, bis kraftvoll fetzend. Nach und nach wird die nackte Muskulatur freigelegt, begleitet von neugierigen und gierigen Blicken. Oft zeigt sie ihren makellosen Körper, zu unterschiedlichen Anlässen, aber zum ersten mal der Versammlung der Meister.

Simona: nun seht euch das an, ich fasse es nicht. Ich sah sie schon oft nackt, aber das übertrifft alles. Der Unterarm, so .... Kräftig und definiert, die Waden so rund.
Carla: und jetzt die Oberarme .... Ich könnt sie nicht mit beiden Händen umfassen .. so mächtig sind sie
Simona: ich dachte der junge Antonio wäre beindruckend .. stark .. aber seine Beine sehen so .... lächerlich aus .... Im Vergleich zu ihren Armen. Meine Güte, ich fasse es nicht (lacht ungläubig).
Carla: Was für eine Kraft muss in diesem Körper stecken, wie überlegen zu dem jungen Kerl. Was könnte sie bloß mit ihm anstellen, wenn sie wollte
Simona: Keine zwei Minuten würde er überleben (schüttelt ungläubig den Kopf)
Carla (reißt die Augen weit auf, und stößt einen Schrei der Ungläubigkeit aus): Diese Muskelberge !!!!!!!! so groß und prall, sie scheinen fast zu platzen.
Simona: und doch so weiblich geformt, die Rundungen (seufzend)
Carla: oh ja, endlos breite Schultern, flacher stählerner Bauch
Simona (schmachtend): und was für eine schöne Haut ... glänzend, straff. Gott ... werde ich plötzlich .... Spitz

Es geht ein großes Raunen durch die Männermenge. Waren es vorher verstohlene Blicke, so giert nun jeder danach, den makellosen, unwirklichen Körper genau mit seinen Augen zu inspizieren. Und was sie entdecken ist verwirrend. Es ist:

Die ultimative körperliche Dominanz. UND. Die geballte Erotik und Attraktivität

Natalie steht vor der Menge, in feiner Unterwäsche. Antonio steht neben ihr, und ist verlegen.

Natalia: Das (sie zeigt auf Antonio), ist alles was ihr zu bieten habt. Und das (zeigt auf ihren Körper), ist es was ich zu bieten hat.

Sie spannt ihre Muskeln an, einen nach dem anderen. Ein großes Raunen geht durch die Menge, große glotzende Augen mustern sie von oben bis unten. Verwirrtheit! Sprachlosigkeit !

Natalia marschiert vorwärts zu den Sesselreihen ... dann durch die Reihen. Dabei streicht sie dem einen oder anderen durchs Haar. Vor den Augen der Meister die heißen Schenkel der Contessa: bei jeder Bewegung wölben sich die Beinmuskeln weit nach vor, und legen eine tiefe Furche zwischen vorderen und hinteren Teil, nur um gleich wieder zu entspannen. Unkontrollierbare Gefühle machen sich in den Körpern der Zuseher breit: Angst und Lust, Lust und Angst, eine explosive Mischung wie sie sie noch nie erlebten. Unkontrolliert werden Augen feucht, Hände zittrig, und Schwänze steif.

Natalia (bleibt von den heftigen Reaktionen unbeeindruckt): Eure Diener, sie haben Fehler gemacht, sie haben getäuscht, und betrogen. Und sie haben euch bestohlen. Von den Einnahmen, die sie ins Haus transportierten haben sie sich heimlich bedient. Freilich, kleine Beträge jeweils, sodass es nicht auffällt. Aber in Summe ist über die Jahre ein erklecklicher Betrag zusammengekommen. Doch weil ihr blind seid, habt ihr es nicht gemerkt, und weil ihr schwach seid könnt ihr sie nicht bestrafen. ICH werde euch zeigen wie man die jungen Burschen Respekt lehrt  ... . Um der Strafe Willen, und .... und um euch zu demonstrieren ... . und zu testen.

Sie klatscht mehrmals in die Hände. In dem Moment bringt einer der Diener zwei weitere Diener bei der Türe herein. Die zwei sind nackt, und eng in Lederriemen geschnürt. Ein dickes Lederband liegt eng um den Hals, und von den Bändern hängt eine Kette mit Griff.  Sie sind alle drei verwirrt, zittern, und entschuldigen sich laufend und bitten um Vergebung.

,,Meister, wir können euch erklären" ,,Madam, wir haben es wieder zurückgelegt" ,,Bitte bestraft uns nicht"

Natalia tritt wieder nach vor, zwischen die zwei verschnürten Diener. Sie greift sich die zwei Griffe an der Kette und zieht sie straff.

Natalia: Zu spät meine Lieben. Jetzt ... werdet ihr sehen was echte Bestrafung bedeutet. Hier und jetzt wird ein Schlussstrich gezogen unter halbherzige Konsequenzen. Dieben ... werden die Hälse langgezogen !!!!

Sie hebt die Arme zur Seite bis die Ketten ganz straff sind. Dann hebt sie die Arme weiter, und spannt die Bizeps an, eine Doppelbizepspose, wie sie es bezeichnet. Ein lautes und verzweifeltes Schreien entweicht den zwei Dienern. Die Ellenbogen auf Schulterhöhe, die Bizeps dick und prall angespannt, die Schultern breit und mächtig. Und an der Kette hängen die zwei Diener an ihren Hälsen, und zappeln wie Fische an der Angel. Die Gesichter laufen blau an.

Ein Aufschrei ertönt unter der Menge, manche Männer stehen auf, reden wild gestikulierend, aber keiner traut sich einen Schritt nach vorne. Einzig Francois blickt gelangweilt und macht eine wegwerfende Handbewegung.

Der dritte Diener kann das grausame Schauspiel nicht länger ertragen. Er hängt sich an den linken Arm der Contessa, um den Diener zu Boden zu ziehen, doch auch dieses Gewicht tragen Schulter und Bizeps. Madam wird ein wenig rot im Gesicht und strahlt über beide Ohren. Sie liebt ihre eigene Kraft, und sie liebt es sie zur Schau zu stellen.

Da greift der dritte Diener einen dicken Holzstock, und schlägt damit auf den prall angespannten Bizeps.

Natalia (lacht): was tatet ihr, ich habe nicht gespürt ... ihr müsst schon stärker schlagen mein Lieber!

Der Diener schlägt immer fester, immer fester, zuletzt so stark, dass der dicke Stock an dem stählernen Bizeps zersplittert. Er blickt seinen Freunden in die Augen, und muss tatenlos zusehen, wie sie bald sterben. Da erhebt sich ein Innungsmeister, der es nicht mehr ertragen kann:

Innungsmeister: so habt doch Erbarmen, er hat genug gelitten. Er wird das Geld zurückgeben, auf den gesamten Betrag, und in Gottes Namen, zur Not zahle ich den Rest.

Da lässt Natalia mit einem mal los, sodass die Diener zu Boden krachen. Sie marschiert stürmisch auf den Innungsmeister zu, und droht ihm mit dem Finger, und herrscht ihn an:

Natalia: Wer seid ihr das ihr meint, mich hier zu unterbrechen. Wer seid ihr dass ihr hier Regeln aufstellen wollt ???!!! Sie marschiert wütend weiter, auf und ab. Ihr miesen, schlaffen und schwachen Versager. So sind die Gesetze der Natur: meine Arme sind stark, ihre Hälse sind schwach! Ich wollte euch heute demonstrieren wie man hart durchgreift, doch ihr könnt es nicht mal ertragen hinzusehen. Nicht mal das!!!! Aber nun gut ... den jungen Dienern wird das Leben geschenkt. Stattdessen werdet ihr ihre Schmerzen erleiden, im doppelten Ausmaße.

Sie schreitet zu ihren Freundinnen, die die ganze Szene ruhig mitbeobachtet haben. Der Koffer mit dem Spielzeug ist ... offen. Sie blickt in die Menge. War man vorher noch verwirrt, erbost oder gar erregt, so macht sich schön langsam Angst breit bei den honorigen Herren. Eine oberflächliche Angst noch, aber das Eindringen in ihre Leiber ist nicht aufzuhalten. Der Schock über diese übermenschliche Kraft, kann nicht ewig ignoriert werden. Und die Contessa ist, das lässt sich nicht leugnen, unberechenbar. Der eine oder andere wünscht sich an einen anderen Ort.
 
Simona: diesen da (sie blickt rüber zu Francois), den kenn ich. Er war öfters auf meinen Festen.
Natalia: wie ist er
Simona: ein Abenteurer, Draufgänger, Filou. Er missachtet die Frauen, schleppt sie ab, benützt sie, und verwirft sie wieder.
Natalia: So so, interessant.
Simona: und er hat schon immer ein Auge auf mich geworfen

Natalia (zu Francois): Francois , so ist dich euer Name (er zeigt fragend auf sich). Jawohl .. seid do freundlich und kommt doch zu uns.

Francois steht gemächlich auf, und bewegt sich zu den drei Frauen, auf dass er knapp vor ihnen stehen bleibt. Er mustert den nackten, glänzenden Körper von Contessa, von unten, und mit Neugier .. wie es ihm als Abenteurer eigen ist.

Die Knöchel kantig und scharf, wie die afrikanische Savanne, durch die er schon öfters strich, die Waden erheben sich plötzlich wie der Ayers Rock, auf den er schon kletterte, mächtig und bewundernswert. Die Schenkel, dicke Stränge von Muskeln, wie eine Gruppe von Pythonschlangen, die sich um einen festen Baum schlängelt. Und dann wieder ein Bauch, so flach und hart wie geformter Stahl.

Er wird ein wenig nervös: nach ober hin wird der Körper in alle Richtungen wuchtiger, die Muskeln quellen nach allen Richtungen hervor. Er könnte sie gewiss nicht mehr umarmen, die Frau. Und diese Brust: größer als jeder Busen der ihm je begegnete, doch hart wie Gebirgsfels. Er blickt und blickt, und die Arroganz weicht ihm dabei aus dem Gesicht. Sie ist eine Frau aus Fleisch und Blut .. und doch hat er keinen Plan was er mit ihr anstellen kann. Zu mächtig ist der Anblick. Ein völlig neues Gefühl.

Natalia: wenn ihr mich dann genug betrachtet habt ... können wir gerne zur Tat schreiten.
Francois: zur Tat?

Da schmiegt sich Simona lächelnd an ihn, und öffnet ihm die Hose. Vorsichtig zieht sie die Hose herunter und kniet sich vor ihn. Der Schwanz ist schnell hart, und in ihrem feuchten Mund. Sie massiert und massiert, und saugt und saugt. Der Schwanz schwillt an, und Francois kommt immer mehr in Stimmung. Sie macht das gut. Wie hat er das verdient? Francois entspannt sich.

Da nimmt Natalia einen Stuhl und stellt ihn krachend neben die beiden. Sie drückt Francois in den Stuhl ... nicht das er irgendwas dagegen unternehmen könnte. Simona lächelt lüstern. Sie lächelt und zieht sich ihr Kleid aus. Sie ist splitternackt zwischen den Beinen. Das eine Bein stellt sich links neben den Stuhl, dann das andere rechts. Dann setzt sie sich ... langsam, auf seinen steifen Schwanz.

Simona: davon habt ihr doch schon seit Jahren geträumt, liebster Francois

Sie fickt ihn. Die Schamlippen massieren den immer größer und härter werdenden Schwanz. Francois keucht, während er immer geiler wird. Da kniet sich Natalia hinter ihn, und legt ihren rechten Arm um seinen Hals und drück leicht zu. Der Bizeps und Unterarm sind so dick, dass sie den Kopf des Mannes fast vollends verdecken.

Natalia (mit sarkastischem Unterton): diese zarten Ärmchen ... haben vieeel Kraft. Glaubt es oder nicht, ich habe damit schon einen Ochsenschädel zerdrückt.

Francois blickt panisch und rudert mit seinen Armen herum. Der Schwanz glühend und hart, der Kopf verwirrt und in Schmerzen.

Natalia: einmal zudrücken, und eure Gehirnwindungen verteilen sich über den Boden. Einmal zudrücken, und die Augen treten aus den Augenhöhlen

Jetzt versucht er sich mit dem Kopf zu befreien, und dreht ihn immer wilder umher. Vergeblich!

Natalia: Ich befehle euch: ihr werdet nicht ejakulieren, oder es ist euer sicherer Tod.
Simona: und ich befehle euch, ihr werdet ejakulieren. Wie noch nie in eurem Leben.

Simona reitet immer fester auf dem harten Schwanz, auf dem Adern hervortreten. Klatschnass ist sie schon, und lacht und lacht, feurig rot von der Lust.

Francois indes verliert seine Selbstkontrolle zusehends. Er stöhnt, immer lauter und fester, und doch kann er sich nicht gehen lassen. Der heisse Saft sammelt sich in seinem Schwanz, während die engen Schamlippen immer fester daran arbeiten.

Francois: Ich muss gleich kommen. Bitte. Bitte !!! Bittttteeeeee !!!!!!!!

Natalia: dann seid ihr tot
Simona: tut es !
Francois: Ich kann nicht mehr länger ....
Natalia: Disziplin !!!!!!
Simona: geeeillll

Die Schamlippen haben sich fest an den steifen Schwanz geschmiegt, sodass er die rhythmische Bewegung gaaanz intensiv spürt. Sie bringt die Hoden zum Kochen, den Verstand zum Versagen. Tränen schießen in seine Augen. Die muskulösen Arme erdrücken ihn fast, und lassen ihn nur schwer atmen.

Francois: Iiiichhh kannn nicht meeeehr !!!

Natalia (schreit): Ihr wollt den Saft verspritzen, ihr disziplinloser Versager ???!!!! Nun gut ... ich werde euch behilflich sein (lacht sadistisch).

Sie stößt Simona von ihm, und Francois stößt sie brutal vom Stuhl!

Ruckzuck wird improvisiert. Sie nimmt einen Riesen Stahl Schwanz aus ihrer ,,Spielzeugkiste", mit Lederriemen,  und legt ihn sich an. Beinahe so dimensioniert wie ein Unterarm, mit Unebenheiten übersäht, mit schwarzem Leder überzogen. Stolz trägt sie den mächtigen Schwanz vor sich her.

Natalia: Antonio mein Süßer. Ihr seid doch gut befreundet mit Francois, sein .... ,,jugendlicher Freund", und eure Türen und Tore stehen jederzeit offen für ihn ?! So kommt doch bitte hierher und nehmt vor uns Stellung. Soooo ists gut.

Sie umklammert die Hüften des Francois, und stößt mit ihrem Lederschwanz zu, mitten in seinen Arsch. Die Stimme des Francois ist männlich und kräftig. Der Schrei ist so laut das er den Raum erfüllt. Der Schrei ist so laut, dass er durch die massiven Türen durch die Gänge dringt.

Sie greift weiter vor, und greift fest die Hüften des Antonio. Sie zieht ihn zu sich, der Schwanz des Francois bohrt sich in Antonios' Arsch. Auch er schreit, doch ist es neben dem Geschrei des Francois nicht wahrzunehmen.

Natalia (mit Gischt vor dem Mund): So mein Held, ihr wolltet doch den heißen Saft los werden. Ihr wolltet uns doch zeigen, was für ein potenter Mann ihr seid. Das könnt ihr nun .... Und ... Hinter jedem erfolgreichen Mann, steht doch eine starke Frau, nicht wahr ???!!!! Dann mal los .....

Sie drückt die Laiber mit aller Kraft nach vorne und gen Boden. Die Herren der Schöpfung krachen nach vorne, und die Schöpferin selbst drückt fest von hinten nach. Fest verkeilt ineinander penetrieren die Schwänze, und die Ärsche werden gedehnt. Besonders Francois muss vieles über sich ergehen lassen. Nicht nur die erniedrigende sexuelle Vereinigung mit jenem Mann, den er ausbilden und anlernen wollte. Das Riesenteil in seinem Arsch droht ihm die Gedärme zu zerfetzen. Ein Schmerz so stark, dass er den ganzen Unterleib erfüllt.

Die zusehende Menge verliert auch schön langsam die Kontrolle, die sie sonst so stark macht. Einige jüngere Männer können das grausame Schauspiel nicht ertragen, und erbrechen. Den älteren, hartgesottenen steht die Empörung ins Gesicht geschrieben, sie verlieren die Contenance:

,,Was will sie denn"
,, Warum macht sie das"
,,Und das in unseren heiligen Hallen, empörend !!!!!"
,,Ich habe mir geschworen, nie eine Frau zu schlagen, aber jetzt .... ,,

Bei aller Empörung, der Widerstand kommt halbherzig. Keiner traut sich, die Contessa frontal anzugehen. Zu sehr sind sie von ihrer Darstellung beeindruckt.

Da wird das Geschrei des Francois noch lauter als zuvor, und unter drohender Ohnmacht, ergießt sich eine heiße Fontäne Sperma in Antonios Unterleib. Die Gräfin ist für einen kurzen Moment still, beobachtet gierig, und schweigt.

,,Das ist es, sie ist abgelenkt"
,,Meint ihr ?"
,,Ja seid ihr blind ... wir greifen sie uns"
,,Wir sind genug .... ,,
,,Meint ihr ... ,,

Da springt der erste aus dem Sessel auf, und stürzt sich auf die Contessa. Einer nach dem anderen springen sie auf, mit dem Mut der Verzweiflung, und versuchen dem Spuk ein Ende zu bereiten. Hier und jetzt. Mit Stöcken, Gürteln und geballten Fäusten.

Klack, die große Uhr über der Tür zeigt 1 Uhr Nachmittags-
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achilleus

Rien ne va plus

Klack. Der Zeiger der großen Uhr über der Tür legt sich auf halb nach drei.

Unten im Raum ist die Hölle losgebrochen. Schreie erfüllten den Raum während der letzten Stunden, Schreie von Schmerz, vor Angst, und in großer Lust.

Für einen Augenblick dachten die Männer, sie könnten hier einen Sieg erringen. Sie haben auf die Contessa eingeprügelt wie von Sinnen, sich mit aller Macht auf sie gestürzt. Sie taten das, was sie sich selbst antun würden um zu gewinnen.

Doch Natalia ist anders. Sie wankte, aber sie stand wieder auf. Diesmal mit vollster Entschlossenheit, die groben Handgreiflichkeiten haben sie erst recht wach gemacht. Da war sie, die gebündelte Kraft, die plötzlich explodierte. Und, was wurde die Frau plötzlich kreativ: Schlagen , treten, mit dem Lederriemen würgen, ganze Laiber durch die Lüfte werfen. Und bei jeder Gelegenheit stellte sie ihre überlegen Kraft zur Schau. Einmal banden sie ihren Arm mit einem Seil, und versuchten sie damit zu sechst über den Tisch zu ziehen.  Da stemmte sie sich gegen den Tisch, und zog ihrerseits die Sechse über den Tisch. Wer ihre Armmuskeln dabei betrachtete, wusste auch warum. Während die Arme der Männer gerade waren, teils sportlich, so war der Arm der Contessa mit dicken Schichten Muskelfleisch überzogen. Solides Muskelfleisch, lebendig und vor Kraft strotzend. Als sie am Seil zog, drohte der Bizeps fast zu zerplatzen. Man mochte meinen, eine gewaltige Explosion fand im inneren statt, und drückte nun das Fleisch mit aller Macht nach außen, so gewaltig und lebendig war nun der Bizeps. Dick, mächtig und kugelrund. Hätte man jene Arme der Sechse aneinander gelegt, sie könnten es allesamt nicht mit dieser Pracht aufnehmen. Es war .... fast mitleidserregend es mitansehen zu müssen.

Einige Male mussten sie ihre Freundinnen gewaltsam zurückhalten. Sonst hätte sie alle Knochen gebrochen und Schädel zerquetscht.
So schwand er langsam dahin, der Stolz der Meister. Ihre Erfahrung, ihre Tradition, ihre Männlichkeit waren wie ein dicker Schutzschild um ihren Verein, scheinbar undurchdringbar. Doch die Contessa hat ihn mit übermenschlicher Kraft zertrümmert und Stück für Stück abgetragen.

Da waren sie nun, schutzlos, und nur mit dem ausgestattet was Mutter Natur ihnen mitgegeben hatte: ihre Intelligenz, und ihren Körper. Plötzlich war es eine ehrliche Auseinandersetzung: Mann gegen Frau, keine Tricks. In diesem Moment kam die Wahrheit ans Tageslicht, sie erfüllte den ganzen Raum und niemand, wirklich niemand konnte ihr mehr entrinnen:

War die Kraft der Männer ein kleines Gebirgsbächlein, so war die Kraft der Madam ein reißender Strom

War die Attraktivität der Männer eine kleine Raupe, so war jene der Contessa ein stolzer Schwan

War die Disziplin und Härte der Meister eine kleine Stecknadel, so war jene der Faclone ein ganzer Amboss.

Ja, niemand konnte es mehr verleugnen, die Herren der Schöpfung waren hoffnungslos unterlegen. Alle zusammen. Und da passierte das wunderliche: plötzlich zeigen sie ihr wahres Gesicht. Disziplinlos, unberechenbar, schwach. Einige heulten laut drauflos, andere verkrochen sich, und manche onanierten unentwegt. Ein alter Mann, seit 20 Jahren keinen Sex, ejakulierte, so schien es, ohne Unterlass. Zittrig, bleich und planlos waren sie allesamt. Getragen, im Übertragenen Sinn, bloß von Natalias starken Armen. Manche sogar wörtlich.

Die Contessa ihrerseits steht nun in der vollen Blüte. Die Kämpfe haben sie wach, stark und zufrieden gemacht. Sie marschiert auf und ab im Raum, und streift sich lustvoll ihre Unterwäsche vom Laib, nur mehr bekleidet mit ihren edlen und teuren Schuhen. Ihr Körper ist voll durchblutet, die Muskeln angeschwollen. Die Klitoris ist so erregt, das sie steif nach vorne ragt, sichtbar für jeden Mann, und jede Frau. Ihr Backen sind rot, und sie strahlt über das ganze Gesicht.

Natalia: Endlich !!!!!!!!!!!! Endlich ... habe ich euch gespürt. (sie lacht lauthals). Was für ein Gefühl. All die Monate, hatte ich nur dummer Regeln wahrgenommen, aber niemals die, die sie erstellt hatten. Monatelanger Frust, der nun beendet ist. (sie geht mehrmals auf und ab). Nicht ... dass ihr mich jemals ernsthaft gefordert habt, um dieses klarzustellen. Dafür ... wart ihr 30 dann doch zu wenige (lacht, und wirft ihren Freundinnen Kusshändchen zu).

Dann ... schreitet sie zur Mitte, direkt für das Häufchen Elend, das vor ihr sitzt. Der Moment hat etwas ... entscheidendes. Etwas ... historisches. Sie zeigt auf den Vorsitzenden, den ältesten und weisesten der Innungsmeister.

Natalia: ihr, alter Mann, kommt hierher vor mich.

Der Mann gehorcht, und tritt würdevoll nach vor.

Natalia: Dreht euch um, und kniet nieder!

Der alte Mann hat viel erlebt. Er ist viel gereist, und hat Menschen allen Coleurs kennengelernt. Er kann Situationen lesen wie kein anderer. Deswegen hat er auch erkannt, dass er hier eine Sackgasse betritt. Er dreht sich um, und kniet nieder. Zuerst ein Bein, dann das andere.

Es wird still im Raum.

Natalia (hält pathetisch Ansprache): Ich .... Natalia von Falcone ... Contessa, und Tochter des Dogen von Falcone, übernehme hiermit den Vorsitz des Vereins (dann macht sie lange Pause). Keine Regeln werden uns mehr beengen....... wer an mir vorbeikommt, darf an meiner statt die Geschicke leiten. (sie wird laut und belehrend): Fehler .... Fehler werden von nun an mit aller Härte bestraft, die Verantwortliche Person zur Rechenschaft gezogen (nun leiser und nachdenklich) und wir alle wissen, wer für diese Unordnung der letzten Monate verantwortlich ist.

Was jetzt passiert, müssen die Männer im Raum wehrlos betrachten. Ihre Widerstrandskraft ist aufgebraucht. Sie wissen, dass es ihr Leben verändern wird, haben aber nichts wo sie hinlaufen können. Niemand an den sie sich wenden können. Sie selbst sind ja noch bis vor kurzem an der Spitze der Nahrungskette gestanden. SIE bestimmt nun alleine, in welche Richtung es geht.

SIE steigt mit ihrem linken Bein über die linke Schulter des alten Mannes, dann mit dem rechten Bein über die rechte. Die prallen Oberschenkel drückt sie nun gegen den Kopf zusammen, pressen ihn damit zusammen wie ein Schraubstock. Das Gesicht des Vorsitzenden verzieht sich zu einer Fratze, und die Hände greifen reflexartig zu den Beinen. Mit wilden Bewegungen versucht er die Beine zu fassen und auseinanderzuziehen, doch vergeblich. Zu dick und glatt sind die Muskeln.

Da drückt sie die Schenkel noch fester zusammen. Ein heiseres Krächzen entweicht dem Mann, der sonst so wortkarg ist. Das Gesicht verfärbt sich blau, und Blut rinnt aus der Nase. Die Vagina ist nun so nass, dass es auf den Kopf des Mannes tropft, die Klitoris ist so erregt dass sie hart und prall und steif ist. Die Contessa kneift die Augen halb zu, und beginnt sanft zu stöhnen. Lange genießt sie diesen Moment, und immer heftiger wird ihr Atmen. Plötzlich wird das Stöhnen laut, und lauter. Der Körper beginnt heftig zu zucken. Er zuckt ... und zuckt ... ohne Unterlass. Dann ..... Ein Krampf fährt durch den Körper, und erfüllt ihn vom Scheitel bis zur Sohle. Natalia schreit alles aus sich heraus !!!!!!!!!!!!!!!!!! ............................. Ein lautes, krachendes Geräusch ertönt. Die Hände des alten Mannes fallen zu Boden. Dicke Ströme ergießen sich aus der Vagina über ihre zuckenden Schenkel, und den regungslosen Kopf. .................... Augen, Speichel und Hirn mischen sich dazu.

Der Moment ist so, als würde er eine Ewigkeit dauern. Ein gleißendes Licht erstrahlt, und erfüllt den ganzen Raum mit strahlend weiß. Es ist vollbracht.
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achilleus

Eine neue Ära bricht an

Wir alle klammern uns an Dinge in unserem Leben. Wir klammern uns an unseren Beruf, die Familie, die Religion. Es gibt uns Halt und Schutz und lässt uns wachsen und gedeihen, ohne permanent Sorge tragen zu müssen.

Die Meister gaben ihr ganzes Leben dem Verein hin. Durch ihn hatten sie Macht und Ansehen, für ihn waren sie bereit ihre Individualität zu opfern. In dem festen Glauben, es würde für ewig so weitergehen. Wie sollten sie sich irren: Gewohnheiten und Regeln geben nur solange Halt, solange sie existieren. Da war nun die Frau, die überhaupt keinen Wert darauf legte. Sie pflegte einzig das Recht der Stärke, das Naturrecht. Schon vor vielen Jahren hat sie alle Zwänge abgelegt, und sich mutig jeder Herausforderung gestellt, die Gefahr förmlich gesucht. Das hat sie unendlich stark und unabhängig gemacht. Und just diese Frau hat eindrucksvoll demonstriert: das IHRE Macht der Macht der Gewohnheit um vielvolles überlegen ist.

So irren die Männer nun durch den Raum, orientierungslos, schutzlos, und schwach. Es ist die große Leere die sie anblickt, und ihnen panische Angst bereitet. Es ist schlimmer etwas zu verlieren, als wenn man es nie gehabt hat. Verzweifelt suchen sie nach etwas, das ihren alten Verein an Bedeutung ersetzt. Etwas Starkes, Aufregens, ... etwas von überdimensionaler Macht. Und das einzige Starke in diesem Moment ist die Contessa. Sie führt, gibt Halt, auf sie ist Verlass. Just jene Frau, die ihr altes Leben zerstört hatte.

So suchen sie verzweifelt Zuflucht bei der neuen Vorsitzenden, flehen förmlich darum, von ihr akzeptiert zu werden. Doch die Contessa macht ihre eigenen Regeln: wer gefällt gehört zu ihr, wer nicht wird mit Ignoranz gestraft. Jene armen Hunde stehen vor einem schwarzen Abgrund, Selbstmordgedanken beschleichen sie. Aus einer gedanklichen Ferne nehmen sie wahr, wie Natalia mit Komplimenten förmlich überschüttet wird. Jene neuen Verehrer, immer drum besorgt, dass ihre Bewunderung goutiert wird ... von IHR.

Die Contessa zelebriert den Moment: Flaschen von Champagner werden geköpft, das Bild des weisen Mannes muss weichen, stattdessen wird ein Ölgemälde der muskulösen Madame aufgehängt. Grausam schön! Die Sexualität ist nun überall. Die Frauen vergnügen sich miteinander, und wer von den Herren noch funktionstüchtig ist, wird nach Bedarf dazugeholt, und vollends leer gemacht.

Draußen vor dem Palast braut sich ein Gewitter zusammen. Die schwüle Luft entlädt sich in Donnergrollen. An einigen Stellen der Stadt .... braut sich ebenfalls etwas zusammen. Zu viel ist in den letzten Monaten vorgefallen, als das man es ignorieren könnte. Doch im Inneren des Palast .... da wird ungeachtet dessen hemmungslos gefeiert.




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pacifico

Hier eine Story, die zu 100 Prozent echt ist.

Ich hatte mit meiner Freundin wieder mal einen Streit. Es war wieder einer der vielen Streits, die wir immer wieder mal wgen Nichtigkeiten hatten. Ich hatte an diesem Abend keine Lust mehr auf unsere Beziehung und wollte diese endgültig beenden.
Zu meiner Freundin muss man sagen, dass sie sehr schlank ist, aber vom Reiten und der Stallarbeit gut trainiert ist. Ihre Bauchmuskeln sind bretthart, Ihre Waden sind toll ausgeprägt, ihre Bizeps sind schlank aber sehr stark, und speziell ihre Unterarme sind super trainiert, man sieht jeden einzelnen Muskel. Ihre Kraft in den Händen ist extrem. Beim Merci-Spiel habe ich wenig Chancen. Wenn sie meine Hände im Griff hat, macht sie mit mir, was sie will. Ich bin selber durchaus sportlich und mache Krafttraining, gehe joggen, bin also doch fit. Ich bin 178 gross und wiege 72Kg.
An diesem einen Abend wollte ich wie schon erwähnt, die Beziehung beenden. Ich lag schon im Bett als sie ins Schlafzimmer kam und weiter diskutieren wollte. Ich sagte ihr mehrmals, dass ich eine Ende der Beziehung will und sie mich jetzt schlafen lassen soll. Das Licht war aus und sie war noch angezogen. Dann packte sie mit ihren superstarken Händen plötzlich meine und begann das Merci-Spiel, allerdings nicht im Spass sondern im ernst. Ich sagte ihr, sie solle aufhören, was sie aber nicht tat. Sie sagte, sie will die Beziehung nicht beenden. Ich erwiderte, dass ich keine Lust mehr auf den ganzen Stress mit ihr habe. Umso mehr ich die Beziehung ablehnte, umso mehr drückte sie zu und sagte, sie will nicht dass Schluss ist. Ich hatte inzwischen Angst, sie würde mir die Hände brechen. Sie kontrollierte mich komplett und ich hatte keine Chance, ihrem Griff zu entkommen. Ich flehte sie mehrmals an sie möge aufhören, aber tat es nicht. Nach einer Weile, meine Hände und Handgelenke schmerzten schon extrem, lies sie doch endlich locker. Ich versuchte meine Hände wieder zu bewegen, die sie fast fünf Minuten in ihrem stählernen Griff hatte. In der Zwischenzeit zog sie sich aus, was ich nicht wirklich bemerkte. Erst als sie mir die Unterhose auszog wusste ich was sie wollte. Ich versuchte sie abzuhalten, aber sie lag schneller auf mir als ich schauen konnte. Sie nahm mich sofort in einen Grapevine-Hold, so dass ich nicht entkommen konnte. Ihre muskulösen Arme schlang sie um meinen Hals und hatte mich fest im Griff. Ich versuchte ihren Griff zu lösen, aber das einzig was passierte war, dass sie meine Hände beim Versuch ihre Finger aufzubiegen, in den Griff bekam und nun hatte ich gar keine Chance mehr. Sie drückte mit ihren Armen zu, weil sie richtig sauer war. Ich bat sie loszulassen, was sie natürlich nicht tat. Im Gegenteil, es kam noch schlimmer. Sie ist von natur aus unheimlich beweglich und die Grapevine riss mir schier die Beine aus. Aber das war auch noch nicht das Ende. Ihre Kraft hat mich schon immer angemacht, so auch dieses mal obwohl ich es nicht wollte. Sie merkte das und hatte mich schon in ihr drin. Nun war ich ausgeliefert. Sie begann mich richtig durchzupoppen. Ich sagte immer wieder, sie solle aufhören, was sie aber eher noch mehr anmachte, mir zu zeigen, wie stark sie ist. Sie machte mit Vergnügen weiter und zeigte mir, wer der Chef ist. Meine Hände hatte sie immer noch fest im Griff, und aus ihrer Grapevine zu entkommen, auch während sie mich poppte, war unmöglich. Ich versuchte zu widerstehen, aber irgendwann war meine Widerstandskraft gebrochen. Dann war es passiert. Sie hat gewonnen und ich hatte einen extremen Orgasmus. Sie hat mir mit ihrer Kraft gezeigt, wer der Herr im Haus ist. Ich war absolut chancenlos. Ihre stahlharten Muskeln hatten mich besiegt. Danach lagen wir gemeinsam im Bett. Sie sagte nichts mehr, aber lag in meinem Arm, wohl wissend, dass sie mit mir jederzeit machen kann was sie will.

mattes

coole story paci, wäre es möglich ein bild von ihr zu sehen? geht auch per email. hab auch ne gut trainierte ex:-)